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Trendence 2026: Tech-Konzerne dominieren die Wunschlisten der IT-Talente

12. August 2026

Tech-Konzerne setzen sich bei IT-Nachwuchs und Fachkräften an die Spitze

Das aktuelle Trendence-Ranking 2026 liefert ein klares Bild: Studierende und IT-Profis bevorzugen internationale Technologieunternehmen, während traditionelle Autobauer an Glanz verlieren. Mehr als 65.000 Teilnehmende aus Studium, Beruf und Schule geben Auskunft darueber, welche Arbeitgeber in Deutschland heute besonders attraktiv wirken.

Bei IT-Studierenden belegt Apple den Spitzenplatz, gefolgt von Google, NVIDIA, Microsoft und Amazon. Deutsche Hersteller wie BMW und Porsche sind zwar weiterhin sichtbar, erreichen aber nicht mehr die uneingeschränkte Dominanz vergangener Jahre. Unter Absolventinnen und Absolventen der Informatik zeigen sich damit klare Präferenzen fuer Innovationsmarken und Internetgiganten.

Auch unter Beschäftigten mit akademischem Hintergrund zeigt sich ein differenziertes Bild: BMW bleibt in dieser Gruppe an der Spitze, gefolgt von Google und Audi, Airbus und Porsche. Parallel dazu gewinnen Arbeitgeber aus Sicherheit und oeffentlichem Dienst an Zustimmung: Institutionen wie die Bundeswehr, das Bundesamt fuer Sicherheit in der Informationstechnik und der BND verbessern ihre Positionen deutlich.

Bei IT-Berufen mit akademischem Hintergrund dominieren die grossen Tech-Firmen erneut; hier steht Apple vorn, gefolgt von Amazon, Google und Microsoft. Gleichzeitig steigt die Attraktivitaet von Beratungs-, Finanz- und Oeffentlichkeitsarbeitgebern, die in den erweiterten Top-Listen verstaerkt vertreten sind.

Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler bevorzugen tendenziell Arbeitgeber aus Forschung und Gesundheit. Spitzenreiter bleibt die Charite in Berlin, gefolgt vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Deutschen Roten Kreuz. Das Robert-Koch-Institut konnte sich im Ranking deutlich verbessern.

Trendence-Geschaeftsfuehrer Robindro Ullah zieht daraus die Konsequenz: «Neben Markenstarke und Innovationsimage gewinnen Arbeitgeberwerte wie Sicherheit, gesellschaftliche Relevanz und Zukunftsfaehigkeit spuerbar an Bedeutung fuer die Arbeitgeberwahl von Akademikerinnen und Akademikern.» Die Daten unterstreichen, dass Attraktivitaet heute nicht allein durch Bekanntheit bestimmt wird, sondern auch durch wahrgenommene Stabilitaet und gesellschaftlichen Nutzen.

Hintergrund: Die Trendence-Rankings erfassenjaehrlich die beliebtsten Arbeitgeber in Deutschland. Zur Stichprobe 2026 gehoeren 19.280 Akademiker, 22.316 Fachkraefte, 13.257 Studierende und 10.871 Schuelerinnen und Schueler, insgesamt also ueber 65.000 Befragte, was das Ranking zu einem wichtigen Indikator fuer Arbeitgeberattraktivitaet auf dem deutschen Arbeitsmarkt macht.

Die Ergebnisse signalisieren einen Wettbewerb um Talente, in dem Tech-Konzerne derzeit die Nase vorn haben, deutsche Industriebranchen aber nicht chancenlos sind. Wer in Zukunft Bewerberinnen und Bewerber überzeugen will, muss sowohl Innovationskraft als auch Sicherheit und gesellschaftliche Relevanz glaubhaft vermitteln.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: cio.de
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