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Mercedes setzt auf vollelektrischen GLC aus Bremen als Hoffnungsträger

07. Mai 2026

Mercedes fährt Produktion des vollelektrischen GLC hoch

Im Bremer Mercedes-Werk ist ein neues Kapitel angebrochen: Die Serienfertigung des vollelektrischen GLC läuft jetzt neben den bekannten Verbrennermodellen und Hybriden. Das erste Kundfahrzeug wurde bereits im Januar ausgeliefert, und die Verantwortlichen sprechen von einem gelungenen Start.

Rund 10.500 Menschen sind am Standort beschäftigt, damit ist das Werk einer der bedeutendsten privaten Arbeitgeber der Region. In Bremen laufen insgesamt elf verschiedene Modellvarianten vom Band, darunter auch das Elektrofahrzeug EQE. Die Entscheidung, die Produktion des elektrischen GLC zu integrieren, soll die Fertigung breiter aufstellen und die Auslastung stabilisieren.

Vorstandsmitglied Michael Schiebe bewertete den Beginn der Fertigung als wichtigen Schritt für den Standort. Nach Unternehmensangaben seien in den ersten Monaten dieses Jahres so viele Bestellungen für den elektrischen GLC eingegangen wie für kein anderes E-Modell aus dem Hause Mercedes zuvor. Diese Nachfrage könnte dem Konzern helfen, den aktuellen wirtschaftlichen Gegenwind abzufedern.

Dringend notwendig ist dieser Rückhalt: Im ersten Quartal sank das Konzernergebnis um 17,2 Prozent, von 1,73 Milliarden Euro auf 1,43 Milliarden Euro. Die Begehrlichkeit für ein neues Volumenmodell wie den E-GLC könnte deshalb maßgeblich über die Erholung des Konzerns mitentscheiden.

Für Bremen bedeutet die Umstellung mehr als nur eine Modellneuheit: Die Produktion elektrischer Fahrzeuge stärkt die industrielle Basis vor Ort und sichert Arbeitsplätze. Ob das jüngste Produkt die erhoffte Wende einleiten kann, wird sich an den kommenden Lieferzahlen und der anhaltenden Kundenresonanz zeigen.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: sueddeutsche.de

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